Institut für Vegetationskunde, Ökologie und Raumplanung
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Biotopverbund Kreis Recklinghausen

Ihr Partner für Umweltgutachten: IVÖR

Teilgutachten zum Fachbeitrag des Naturschutzes und der Landschaftspflege für den Kreis Recklinghausen.

Auftraggeber: Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (2014)


Der Fachbeitrag des Naturschutzes und der Landschaftspflege dient als Grundlage für den Regionalplan als Landschaftsrahmenplan und den kommunalen Landschaftsplan. Er liefert die Grundlagen für die Beurteilung des aktuellen Zustandes von Natur und Landschaft und gibt Empfehlungen für Leitbilder zur Entwicklung der Landschaft sowie Hinweise für den Schutz und die Pflege von Natur und Landschaft.

Ein Arbeitsschwerpunkt liegt dabei auf dem Themenfeld Biotopverbundplanung mit dem Ziel des Aufbaues eines landesweit durchgängigen Biotopverbundsystems gemäß § 2b LG NW zur nachhaltigen Sicherung und Wiederherstellung der biologischen und genetischen Vielfalt heimischer Tier- und Pflanzenarten und deren Populationen. Mit der Biotopverbundplanung soll die fachlich begründete Voraussetzung geschaffen werden, Restbestände naturnaher und halbnatürlicher Biotope zu erhalten und diese Flächen sowie weitere geeignete Bereiche möglichst zu optimieren und zu verknüpfen. Hierzu sind (potenziell) naturschutzwürdige Kernbereiche und diese Gebiete verbindende Puffer-, Entwicklungs- und Suchbereiche notwendig.

Der Kreis Recklinghausen liegt im Norden des Ruhrgebietes und ist der bevölkerungsreichste Kreis der Bundesrepublik. Charakteristisch für den Kreis ist der Übergang vom ländlichen Raum des Münsterlands im Norden zum industriell geprägten Landschaftsbild des Ruhrgebiets im Süden. Eine besondere Situation ergibt sich außerdem durch den Umbau vieler Gewässer zu offenen, kanalartigen Abwasserläufen in früherer Zeit. Erst der Rückgang des Bergbaus und das damit verbundene Ende der Bergsenkungen macht es möglich, Abwasser in geschlossenen unterirdischen Kanälen abzuführen und die Flüsse und Bäche wie beispielsweise die Emscher in naturnahe Gewässer umzubauen.

Insgesamt wurden 238 Biotopverbundflächen ausgewiesen. Sie nehmen rund 53% des Kreisgebietes ein. Davon sind 41% Kernbereiche und 59% Entwicklungs- und Suchbereiche. Dabei gehört die Lippeaue mit einer Gesamtlänge von über 52 km zu den herausragenden Schutzgebieten. Für den durch den Steinkohlenbergbau urban-industriell geprägten südlichen Teil des Kreisgebiets sind Industriebrachen und Halden ein prägendes und typisches Landschaftelement und als Sekundärlebensräume wesentliche Bestandteile des regionalen Biotopverbunds.


Informationen zum Biotopverbund für die Städte Düsseldorf, Krefekd und Mönchengladbach finden Sie hier

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