Institut für Vegetationskunde, Ökologie und Raumplanung
Volmerswerther Straße 86   40221 Düsseldorf

Home Sitemap Kontakt e-mail Impressum Stand: 


  Willkommen   Sitemap   Wir über uns   Tätigkeitsbereiche   Leistungsverzeichnis   Das Team   Unsere Kunden   Projektbeispiele   Publikationen   So erreichen Sie uns   English language   Artenschutzrecht,
  Artenschutzprüfung

  Startseite › Projektbeispiele › Monitoring von Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Pflanzen

Langzeitmonitoring von Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Pflanzen in Nordrhein-Westfalen: Konzept und Methodenerprobung

Das Konzept


(Karte zoomen)


Auswahl von Beobachtungräumen

Zur Erfassung der Wirkungen von HR-Raps in unterschiedlichen Landschaften und bei unterschiedlichen Umweltbedingungen wird in einem geschichteten Ansatz die Fläche von NRW in repräsentative Räume unterteilt. Als erste Gliederungsebene bieten sich acht Großlandschaften an, wie sie die LANUV NRW verwendet. In einem zweiten Schritt werden regionale Anbauschwerpunkte ermittelt. Durch Überschneidung beider Karten ergeben sich Regionen (Beobachtungsräume), in denen das Monitoring vorrangig etabliert werden soll.

(Karte zoomen)


Einrichtung repräsentativer Testgebiete

Innerhalb der Beobachtungsräume werden repräsentative Testgebiete angelegt. Jedes Testgebiet umfasst ein bis mehrere Zielökosysteme (= Anbaufläche der Kulturart) sowie die in einem bestimmten Radius um diese herum liegenden Nicht-Zielökosysteme (= alle im Umfeld der Anbaufläche liegenden Ökosysteme). Für die Untersuchugen im Zielökosystem sind Dauertransekte einzurichten und vegetationskundlich zu untersuchen (Erfassung der vorhandenen Arten und Schätzung ihrer Deckungsgrade). Die Transektuntersuchungen werden durch populationsbiologische Untersuchungen ergänzt. In Nicht-Zielökosystemen werden vor allem die Standorte, die von Raps und seinen Kreuzungspartnern bevorzugt besiedelt werden, nach den Zielarten abgesucht, um eine mögliche Ausbreitung der transgenen Eigenschaft über Pollen- und Samenverbreitung zu erfassen. Dies beinhaltet eine Biotoptypenkartierung sowie eine floristische Kartierung der Zielarten. Je nach Größe und vorgefundener Population ist zu entscheiden, ob Dauerflächen zur weiteren Beobachtung der Veränderung bestehender Pflanzengesellschaften einzurichten sind.


(Karte zoomen)

Methodenerprobung

Das Konzept hat sich bezüglich der Anlage und Untersuchung der Dauertransekte sowie der Kartierung der Zielarten im Testgebiet bewährt. Eine Biotoptypenkartierung erwies sich als unerlässlich, da sonst keine ausreichenden Informationen über die Landschaftsstrukturen das Testgebietes vorliegen und eine Interpretation der Ergebnisse sonst kaum möglich ist. Hauptschwierigkeit bereitet die morphologische Unterscheidung von transgenen Rapspflanzen und deren Hybriden von nicht-transgenen Pflanzen im Gelände. Hier besteht noch Forschungsbedarf.
 Home zurück zur Projektübersicht 

© IVÖR, Düsseldorf